Der Fitnessreporter in Peru

Fitnessstudio in Peru

Fitnessstudio in Peru

Von Chile und Bolivien hat es mich inzwischen nach Peru verschlagen. Dort habe ich mir die Fitnessstudioketten „Gold’s Gym“ und „ENERGYM“ angeschaut.

Nach meinem Workout am Strand hat es mich nach Peru verschlagen. Die wohl bekannteste Fitnessstudiokette des Landes ist „Gold’s Gym“. Richtig bekannt wurde sie durch den Film „Pumping Iron“ mit Arnold Schwarzenegger und Lou Ferrigno im Jahr 1975. Leider hatte ich keine Sportsachen dabei, um ein paar Geräte auszuprobieren. Aber sie machten einen soliden, modernen und sauberen Eindruck.

Fitnessstudios im Preisvergleich

Ich hätte für das Training 30 Solis (8,50 Euro) zahlen müssen und hätte den ganzen Tag trainieren können. Pro Monat zahlt man 299 Solis (86 Euro). Eine Jahresmitgliedschaft kostet 1.900 Solis (543 Euro), was meiner Meinung nach schon deftig ist.

Um einen Preisvergleich zu haben, bin ich noch in einem zweiten Fitnessstudio namens „ENERGYM“ gewesen. Hier waren die Preise etwas moderater. Für einen Monat bezahlt man 295 Solis (85 Euro), 2 Monate Training kosten 399 Solis (114 Euro) und ein Jahr gibt es für 1.299 Solis (371 Euro).

Training mit der Nationalmannschaft

Mir haben besonders die Öffnungszeiten von 6 Uhr bis 23 Uhr gefallen. Es gibt zwar kein Probetraining wie bei McFit, aber man kann als Mitglied zwei bis drei Mal einen Freund kostenlos mitbringen. In diesem Fitnessstudio trainiert auch die Volleyballerinnen der peruanischen Nationalmannschaft.

Mittagsmenü für 2,85 Euro

Ich war erstaunt über das Kursangebot: Yoga, Pilates, Aerobic, Spinning®, verschiedene Tänze. Im Groben unterscheiden sich die Fitnessstudios nicht von McFit. Der Teufel steckt im Detail und für mich persönlich im Preis. Wer was für seinen Körper tun möchte, der muss in Peru ordentlich bezahlen. Zum Vergleich: Ein Mittagsmenü mit Suppe, Hauptgericht und Dessert kostet 10 Solis (2,85 Euro).

Über die Serie „Fitnessreporter“
Anfang Februar 2012 machte Chris (25) ein Probetraining bei McFit, um sich auf seine Weltreise vorzubereiten: in Wanderschuhen, 20 Kilo auf dem Rücken, 20 Prozent Anstieg auf dem Laufband. Seit März 2012 ist er unterwegs und berichtet für uns über die Fitnessstudios in den Ländern, die er besucht.

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